Wollt ihr den totalen Kerrriiii… Ähm… die Mindestdatenspeicherung?

Laut unserem neuen GröVaZ (Größten Vorratsdatenschnüffler aller Zeiten seit dem Mielke-Fan Wolle Schäuble) Hans-Peter Friedrich herrschen ja Sodom und Gomorrha im Netz, und Zocht und Ordnung(!!) liegen danieder, seit die Union vom Bundesverfassungsgericht für ihre Schnüffelgeilheit abgewatscht wurde.

Und wieder einmal soll ganz Deutschland an bayrischer Polizeistaatswillkür genesen. Zusammen mit dem „Stasi 2.0“-PR-Heini und Polizeigewerkschaftsvorsitzenden Rainer Wendt packte unser neuer Bundesinnenkasper einmal mehr die erwiesenermaßen falsche Argumentation aus, ohne Vorratsdatenspeicherung sei eine Ermittlung im Netz unmöglich (lies: der „rechtsfreie Raum Internet“).

Die einzige Lehre, die unser beratungsresistenter Innenminister aus den Debatten um die Onlineschnüffelei gezogen zu haben scheint, ist, dass dieses Projekt unbedingt einen neuen Namen braucht:

Auch Friedrich will lieber von Mindestdatenspeicherung sprechen: „Dieser Begriff ist besser, denn bei Vorratsdatenspeicherung wird man merkwürdig angeschaut.“

Jawoll. Wenn du deine Scheiße nicht mehr verkauft bekommst, hinterfrage nicht das Produkt, sondern benenne es einfach um. Der Verbraucher (hier: der Bürger) wird schon dämlich genug sein, diesen Stunt zu schlucken. Und wenn nicht, dann stopfen wir es ihm solange in seinen widerborstigen Hals, bis er es runterwürgen muss, gell?

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