Demokratienachhilfe für CDU und Mappus

Generalissimo El MappoNach 58 Jahren Herrschaft sieht die Union jetzt einer Götterdämmerung im Ländle entgegen. Beinahe möchte man Mitleid haben mit den armen Christ“demokraten“, wenn man sieht, wie niedergeschlagen sie auf die kalte Dusche reagierten. Beinahe.

Dann kommt einem sofort die Galle hoch, wenn man trotzige Abschiedsstatements des nunmehrigen Ex-Ministerpräsidenten Stefan Mappus hört, dass dieser Tag „ein schlechter Tag für Baden-Württemberg“ wäre. Die Arroganz und Wählerverachtung, die aus dieser Stellungnahme spricht, ist typisch für eine Partei, die nie für ihre Verfehlungen abgestraft wurde und lässt jegliche Demut vor dem Souverän vermissen.

Auch die bajuwarische Schwesterpartei poltert gewaltig ob des ungehörigen Wahlergebnisses. So scheint sich Verkehrsminister Ramsauer gleich mal als Erpresser betätigen zu wollen und droht den Schwaben mit Kürzungen finanzieller Mittel aus dem Bundeshaushalt, weil die Grünen mit „Stuttgart 21“ das Lieblingsmilliardengrab der Union zur Disposition stellen.

Die schwäbische Union hat nun ein paar Jährchen Zeit, über ihre bürger- und demokratieverachtende Politik der letzten Jahre nachzudenken und wird irgendwann zur Erkenntnis gelangen müssen, dass sich Zustimmung nicht mit dem Polizeiknüppel herbeiprügeln lässt.

Übrigens: Das obige Mappini-Sammelbildchen und viele andere findet ihr beim Politblogger.

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